Text: Eric Fuchs
Vor einer Woche musste sich der FC Freienbach mit einer klaren 0:4-Niederlage geschlagen geben. Doch nun steht für die Höfner in der nächsten Partie gegen Wettswil-Bonstetten die Chance auf Revanche an.
Die ersten beiden Meisterschaftsspiele des FC Freienbach im Jahr 2025 haben gezeigt, wie oft einzelne Szenen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Zwar fielen beide Resultate deutlich aus, doch der Spielverlauf war in beiden Begegnungen ausgeglichener, als es die Endergebnisse vermuten lassen. Im ersten Spiel gegen Mendrisio konnten die Höfner mit 4:1 gewinnen, obwohl das Ergebnis vor allem aufgrund ihrer Effizienz so deutlich ausfiel. Mendrisio hatte durchaus seine Chancen, konnte jedoch nicht die gleiche Effizienz an den Tag legen und musste sich daher klar geschlagen geben. Im zweiten Auftritt von Trainer Flühmanns Team gegen YF Juventus war es dann genau umgekehrt: Freienbach leistete sich einige Fehler in der Abwehr, die von Juventus eiskalt bestraft wurden. Das 0:4-Endergebnis täuscht, denn auch Freienbach hatte zahlreiche Möglichkeiten, eigene Treffer zu erzielen.
Es ist statistisch unwahrscheinlich, dass die nächste Partie im gleichen Stil verläuft, und auch der Gegner, Wettswil-Bonstetten, deutet auf einen anderen Spielverlauf hin. In der Vergangenheit endeten die Spiele gegen die Ämtler häufig nach einem ähnlichen Muster: Es gab wenig Torszenen und somit auch wenig Tore. Oft entschied bereits der erste Treffer über Sieg oder Niederlage. Auch in diesem Jahr deutet vieles darauf hin, dass es wieder auf ein solches Szenario hinauslaufen könnte, da Wettswil-Bonstetten für seine starke Abwehr bekannt ist, aber oft Probleme im Angriff hat. Um nach der bitteren Niederlage der vergangenen Woche gegen Wettswil-Bonstetten erfolgreich zu sein, muss Freienbach vor allem die eigenen Defensivfehler abstellen und seine Chancen vor dem Tor besser nutzen.