Text: Erich Fuchs
Der FC Freienbach wartet auch nach fünf Meisterschaftsspielen weiterhin auf den ersten Vollerfolg. Entsprechend gross ist die Hoffnung, dass den Höfnern im kommenden Duell gegen Collina d’Oro endlich der lang ersehnte Befreiungsschlag gelingt.
Der Auftakt in die Saison 2026/27 verlief für den FC Freienbach alles andere als nach Plan. Das Team von Trainer Stefan Flühmann fand von Beginn an nicht richtig in den Tritt und wurde in den vergangenen Wochen zusätzlich von einer Serie von Verletzungen ausgebremst. Fast Woche für Woche fiel ein weiterer Stammspieler aus, was den Kader stark belastete.
Die Kombination aus personellen Engpässen und mangelndem Spielglück führte dazu, dass die Freienbacher nach fünf Partien lediglich drei Punkte auf dem Konto haben und weiterhin auf ihren ersten Sieg warten. Seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2021 ist dies eine ungewohnte Situation: Noch nie zuvor musste der FCF so lange auf einen Erfolg warten.
Dass die Mannschaft das Potenzial besitzt, die aktuelle Durststrecke zu beenden, steht jedoch ausser Frage. Vielleicht helfen dabei positive Erinnerungen an die vergangene Saison. Vor gut einem Jahr gelang gegen Collina d’Oro, den nächsten Gegner der Höfner, auf der heimischen Chrummen ein emotionaler 2:1-Erfolg nach einem Rückstand – eine der überzeugendsten Leistungen der gesamten Spielzeit.
Die Tessiner hinterliessen bislang zwar einen soliden, aber keineswegs übermächtigen Eindruck. Zudem darf der FC Freienbach auf personelle Verstärkung hoffen: Abwehrchef Egzon Kllokoqi dürfte nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung stehen, und auch bei Mittelfeldspieler Espoir Niyo bestehen berechtigte Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Startformation.
Die Voraussetzungen für ein Erfolgserlebnis sind damit durchaus vorhanden. Ein erster Saisonsieg erscheint für die Freienbacher keineswegs so fern, wie es die aktuelle Tabellenlage auf den ersten Blick vermuten lässt.