Text: Eric Fuchs
Der FC Freienbach wartet auch nach vier Meisterschaftsspielen weiterhin auf den ersten Vollerfolg der Saison. Dieses Schicksal teilt der FCF mit seinem kommenden Gegner, dem FC Mendrisio.
Der Start in die neue Spielzeit verlief für die Mannschaft von Trainer Stefan Flühmann nicht nach Wunsch. In den ersten vier Partien blieb Freienbach sieglos. Seit dem Wiederaufstieg in die 1. Liga im Jahr 2021 mussten die Höfner nie länger auf den ersten Saisonsieg warten. Allerdings steht bislang auch nur eine Niederlage zu Buche. Drei Begegnungen endeten unentschieden, wobei der FCF jeweils nahe am ersten «Dreier» war.
Besonders bitter verlief das Spiel vom vergangenen Wochenende gegen den FC Kosova. Nach einer starken ersten Halbzeit führte Freienbach zur Pause noch mit 2:0. In den zweiten 45 Minuten gelang es jedoch nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen, sodass sich die Teams am Ende die Punkte teilten. Dennoch machte die Leistung deutlich, dass den Höfnern aktuell nur wenig zum ersehnten ersten Sieg fehlt. Diese Erkenntnis soll nun auch im Duell mit Mendrisio Zuversicht geben.
Wie Freienbach wartet auch der FC Mendrisio noch auf das erste Erfolgserlebnis der Saison. Die Südtessiner spielten ebenfalls dreimal unentschieden und mussten sich zuletzt der U21 des FC Winterthur knapp geschlagen geben. Das Team verfügt, ähnlich wie der FCF, über viel Erfahrung und besitzt durchaus das Potenzial, im Verlauf der Meisterschaft noch deutlich an Stärke zuzulegen.
An die letzte Reise nach Mendrisio erinnern sich die Freienbacher allerdings nur ungern. Im vergangenen Jahr musste sich der damals personell geschwächte FCF mit 0:3 geschlagen geben. Auch diesmal hat Trainer Stefan Flühmann mehrere Ausfälle zu beklagen, was die Ausgangslage nicht einfacher macht. Gelingt es den Höfnern jedoch, an die starke erste Halbzeit gegen Kosova anzuknüpfen, liegen Punkte und vielleicht sogar der erste Saisonsieg durchaus im Bereich des Möglichen.