Zwischenbericht: Sichtbar an Stabilität zugelegt

bfuchs 3. Oktober 2014 Kommentare deaktiviert

Von Bruno Füchslin

 

Nach knapp einem Drittel gespielter Partien der Saison 2014/15 liegt der FC Freienbach auf dem ersten Tabellenrang. Das Team tritt deutlich kompakter auf als in Spielen der letzten Saison.

Fussball ist unberechenbar. Zwar wird trainiert und trainiert, analysiert und verbessert, und dennoch bleibt die Unbekannte irgendwie stets gleich gross. In die Phalanx der Gemütslagen – auch Tagesformen genannt – dringt kaum jemand so vor, dass sie beeinflusst werden könnte.

 

Noch ohne Niederlage

Die erste Mannschaft des FC Freienbach hat zu Beginn dieser Spielzeit so irgendwie fast unergründlich ein neues Gesicht erhalten. Viele Spielerwechsel hats nicht gegeben, und dennoch ist der Auftritt spürbar anders. Namentlich das, was unter «Kompaktheit» zu verstehen ist, hat einen markanten Schub erfahren. Das Ergebnis dessen: Die Höfner liegen nach acht absolvierten Partien auf Rang eins und haben als einziges Team der Gruppe 6 noch keine Niederlage einstecken müssen.

 

An der Defensive gearbeitet

Auch wenn der Punktevorsprung auf die Verfolger minim und das Spitzenquartett nur durch zwei Punkte voneinander getrennt ist, steht Freienbach als bislang ausgeglichenstes Team da. Gabs in der letzten und den Vorsaisons Begegnungen, in denen das Team so ab und zu richtiggehend das Konzept verlor, ist dies in der aktuellen Spielzeit augenscheinlich nicht mehr der Fall.

Trainer Jakob Turgut kann seine Bemühungen bestätigt sehen: «Die Defensive war zwar punktuell nicht schlecht, aber nie so stabil, wie sie von einem 2.-Liga-Interregio-Verein in der Spitzengruppe erwartet werden muss. Deshalb arbeiteten wir seit Trainingsbeginn im Sommer daran, dieses Manko wo immer möglich zu flicken. In der Offensive sind wir gut besetzt, haben kreative und auch treffsichere Leute. Unsere Basis für Erfolge muss auch inskünftig sein, dass wir im Abwehrverhalten konzentriert und diszipliniert agieren», sagt der sportlich Verantwortliche.

Turguts Worte in Gottes Ohr: Defensive Stärke nicht zu Lasten des Angriffs, sondern zur Stabilität des Gesamtgefüges. So liesse sich doch weiterhin Tabellenführer bleiben, sehr zum Unmut der Gegnerschaft und zur Freude der Höfner.