Vorschau: Zum Abschluss kein Lieblingsgegner für Freienbach

bfuchs 31. Oktober 2014 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Die letzte Vorrundenbegegnung der Meisterschaft 2014/2015 bestreiten die Höfner am Sonntag in Gossau ZH.

Heim- und abwehrstarke Zürcher Oberländer

Auch wenn die Niederlagen jeweils nur mit einem Tor Unterschied endeten, so hat Gossau die neue Meisterschaft mit drei Verlustpartien in Folge doch denkbar schlecht begonnen. Dann hat es  sich jedoch aufgefangen, vier Siege eingefahren, viermal unentschieden gespielt und nur noch einmal (in Arbon) verloren. Vom anfänglichen Tabellenschluss sind die Oberländer damit ins Mittelfeld vorgerückt. Sie verfügen bemerkenswert nach Frauenfeld über die zweitbeste Defensive, und dass sie auf eigenem Terrain besonders stark sind, zeigen die in bisher fünf Begegnungen lediglich vier zugelassenen Gegentreffer. Das musste auch Freienbach im Frühling erfahren, als man im Oberland zu null verlor (0:2). Überhaupt schienen die Oberländer den Höfnern (noch?) nicht zu liegen, ging doch auch das letztjährige Heimspiel auf dem Chrummen deutlich (1:3) verloren. Die Zürcher waren dabei eines von zwei Teams (das andere war Amriswil), welche den Schwyzern in beiden Begegnungen (entscheidend) alle Punkte abnahmen.

Positiver Vorrunden-Schluss  als Ziel

Nach den beiden Niederlagen der letzten Meisterschaft bestünde für den FCF also Revanchebedarf. Und auch Wiedergutmachung nach der vor allem mit viel Pech (gleich vier Aluminiumtreffer) verlorenen Auseinandersetzung gegen den neuen Tabellenführer Frauenfeld. Die Höfner haben dabei in der ersten Halbzeit stark gespielt, in der zweiten mit zu vielen Fehlpässen dann aber auch den Faden nach vorne verloren. Wenn sie nochmals mit einer kompakten Mannschaftsleistung aufwarten, ihre defensive Stärke ausspielen und Chancenglück statt –pech haben, liegt das Erreichen  des ausgezeichneten Vorrunden-Punktetotals der letzten Saison (27) durchaus im Bereich des Möglichen.

 

Gossau ZH – Freienbach, Sonntag, 2. November, 15 Uhr, Im Riet