Vorschau: Weiteres kapitales Spiel für Freienbach

admin 27. Mai 2015 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus

Theoretisch spielen vor Beginn der beiden letzten Runden noch immer fünf Teams (Kreuzlingen, Kosova, Freienbach, Frauenfeld und Widnau) um Titel und Aufstieg mit, wobei sich Widnau mit seiner Schlappe beim Tabellenletzten Chur 97 wohl schon aus dem Rennen genommen hat und Kosova (aufgrund seines Restprogramms) sowie auch Kreuzlingen die besten Karten haben könnten. Die Höfner reisen nach dem Spiel in Kreuzlingen für eine weitere vorentscheidende Begegnung gegen einen direkten Konkurrenten um höhere Weihen nun nach Frauenfeld. Für beide Teams ist verlieren dabei verboten, wenn sie noch weiter um die Spitzenposition mitspielen wollen.

 

Frauenfeld angriffsstark, aber nicht immer konstant

Die Thurgauer Hauptstädter schlossen die Vorrunde hinter Wintermeister Freienbach als Zweite ab. Nach der bisher unterschiedlich bestrittenen Rückrunde mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen bewegten sie sich zwischen den Tabellenrängen zwei und fünf. Gegenwärtig sind sie mit lediglich einem Zähler Rückstand auf die drei punktgleichen Kreuzlingen, Kosova und Freienbach Vierte. Ihre besondere Stärke ist der Angriff. Mit 60 Toren haben sie am meisten getroffen, notabene zwölfmal mehr als die Höfner. Glaubt man der Statistik, so sind sich die beiden Kontrahenten in der Defensive ziemlich ebenbürtig. Während Frauenfeld in der Vorrunde zu Hause ungeschlagen geblieben ist, so mussten es sich bisher in der Rückrunde  - nebst zwei Vollerfolgen und einem erstaunlichen Unentschieden gegen den Letzten Chur 97 (5:5!) -  auch zweimal geschlagen geben (gegen Kosova und Wil 1900 2). Eine besondere Chance für Freienbach?

 

Erneute FCF-Meisterleistung gefordert

Nach schwächeren Spielen (die Niederlagen zu Hause gegen Linth 04 und bei Wil 1900 2) mit  möglicherweise entscheidenden Punktverlusten haben die Höfner beim Spitzenkampf in Kreuzlingen wieder überzeugt. Wie sie nach einem Zweitorerückstand mit ungebrochener Moral ins Spiel zurück gefunden,  den starken Leader bedrängt und noch ausgeglichen haben, war Klasse. Eine ähnliche Leistung wird mit Sicherheit nun auch gegen Frauenfeld nötig sein, will man weiterhin ganz vorne dabei bleiben und auf Patzer der Mitkonkurrenten hoffen (der Topfavoriten Kreuzlingen und Kosova zum Beispiel, die weniger Strafpunkte aufweisen und welche bei der Rangierung bei Punktgleichheit vor dem Torverhältnis zählen).

 

Austragungsort ist in Frauenfeld nicht wie gewohnt die Kleine Allmend, sondern die Sportanlage Auenfeld.

 

Frauenfeld – Freienbach, Samstag, 30. Mai, 1800 Uhr, Kleine Allmend