Vorschau: Ungewohntes Kellerderby im Glarnerland

admin 2. September 2015 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Die Ausgangslage vor dem sonntäglichen Traditions-Derby von Linth 04 gegen Freienbach haben sich beide Teams wohl besser vorgestellt: beide finden sich nach vier gespielten Runden in den Niederungen der Tabelle wieder (die Glarner als Dreizehnte, die Höfner als Zwölfte). Und beide möchten möglichst mit dem ersten Dreier wenigstens vorerst mal Anschluss an das Mittelfeld finden.

Alte Bekannte und (noch) nicht sattelfeste Defensive

Bei der brisanten Begegnung kommt es besonders auch zum Aufeinandertreffen und Wiedersehen  bekannter Fussballkoryphäen: auf diese neue Saison hin haben Rückkehrer (er kam vor zwei Jahren von den Glarnern zu den Schwyzern) Mato Sego und Mario Schnyder die Seiten gewechselt, von Freienbach zu Linth 04. Bei den bisherigen Spielen von Linth 04 (zu Hause gegen Widnau 1:4, auswärts bei Wil 1900 2 3:3, auf eigenem Platz gegen Seefeld ZH 1:3 und in St. Margrethen 3:5) offenbarte vor allem die Defensive Schwächen, war überdurchschnittlich anfällig.

Drei Punkte als Ziel

Mit drei Unentschieden und einer Niederlage weist Freienbach den schwächsten Meisterschaftsstart seit Jahren auf. Die Automatismen funktionieren trotz dem Einbau von vielen neuen Spielern zwischenzeitlich bis zum gegnerischen Sechzehner zwar schon bedeutend besser, dann aber hapert es immer noch an der genügenden Durchschlagskraft und der Effizienz. Bei bisher sechs erzielten Treffern sind denn auch lediglich vier Teams schlechter. Kommen dazu wie gehabt noch unglückliche Gegentore, so beschränkt sich der Lohn denn auch auf (dreimal) maximal einen Punkt, was in der Tabelle kaum vorwärts kommen lässt. „Seriös weiter arbeiten und mit voller Einsatzbereitschaft mehr anstreben“  lautet denn auch die aktuelle Befehlsausgabe von Trainer Jakob Turgut.

Linth 04 – Freienbach, Sonntag, 6. September, 1530 Uhr, Allmeind Niederurnen