Vorschau: Unbesiegt nach Sirnach

bfuchs 26. August 2014 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus

Die Höfner, in der neuen Saison noch ungeschlagen, treten am Sonntag im Südthurgau an.

Sirnach schrieb im Cup Vereinsgeschichte

Als einer der Gruppenfavoriten für die Meisterschaft 2014/2015, ist Sirnach  zu Beginn noch nicht so richtig in die Gänge gekommen. Das erste Spiel hat es bei Linth 04 knapp verloren (1:2), das zweite gegen den Aufsteiger Wil 1900 2 zu Hause mit einem Unentschieden (1:1) beendet. Wesentlich erfolgreicher war das Team im Cup unterwegs. Als einer von lediglich nur noch sechs 2. Liga inter-Ligisten  in der ersten Hauptrunde durfte es am letzten Sonntag den renommierten Traditionsclub Servette empfangen, verlor dann allerdings klar mit 0:8.

Beim statistischen Vergleich der letzten Saison waren sich die Südthurgauer und die Höfner praktisch ebenbürtig. Jedes Team vermochte sein Heimspiel siegreich zu gestalten, beim Gesamt-Torverhältnis lag man bei den erzielten Treffern exakt gleichauf und bei den erhaltenen nur zwei auseinander (zu Gunsten von Sirnach), und je zwei Einheiten (hier war beide Male Freienbach im Vorteil) trennten die beiden Kontrahenten auch beim totalen Punktestand und Schlussklassement. Diese Voraussetzungen lassen wieder eine enge, umstrittene Auseinandersetzung erwarten.

Nützung der Chancen als eine Voraussetzung

Nach den beiden Vollerfolgen zu Beginn hatten es die Höfner auch  gegen das unberechenbare Mels in den Füssen, zum dritten Mal hintereinander einen Dreier einzufahren. Verhindert hat dies dann vor allem das Nichtausnützen einiger erspielter Grosschancen und sicher auch Pech, u.a. der frühe verletzungsbedingte Ausfall beider Innenverteidiger Disch und Mioc und die dadurch notwendige Umstellung. Mit der Rückkehr von Forrer, Maurer, Schnyder und möglicherweise Will stehen Trainer Turgut wieder vermehrt Alternativen zur Verfügung. Das und eine bessere offensive Effizienz wird denn auch nötig sein, will man die bisherige Ungeschlagenheit wahren.

 

 

Sirnach – Freienbach, Sonntag, 31. August, 1400 Uhr, Kett