Vorschau: Nach Maradona nun Rakitic

admin 7. September 2018 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus (Text) und www.manusfotovideoart.ch (Archivfoto)

Der nächste Auswärtsgegner der Höfner, der NK Paide, kann mit Fug und Recht als Familienunternehmen bezeichnet werden. Gegründet in Möhlin AG vom eingewanderten Vater Luka Rakitic, tatkräftig unterstützt von seinen Familienangehörigen, sind aus dem Club einige Fussballtalente hervor gegangen. Das Bekannteste ist Ivan, seines Zeichens aktiver Weltfussballstar beim FC Barcelona. Und sein Bruder Dejan steht heute als Trainer an der Linie, wenn sein NK Paide spielt. Vergangene Meisterschaft noch ausgezeichneter Gruppenzweiter, hat Pajde die Meisterschaft 2018/19 durchzogen, mit einem in der Totosprache „Dreiweg“, begonnen. Gegen Muri spielte man 2:2 unentschieden, in Aegeri wurde 2:0 gewonnen und gegen Dietikon  1:2 verloren. Das Spiel vom letzten Samstag in Einsiedeln musste verschoben werden.

Bereits gute Teamleistung, aber weiterhin fehlende Abschlussstärke

Nach der Auswärtsniederlage beim stark gestarteten Dietikon, den beiden Siegen gegen Mannschaften aus der hinteren Region (beim Heimspiel gegen Olten und dem Auswärtserfolg in Einsiedeln), wurde auf der Chrummen das bisher unbezwungene Wettingen geschlagen. Positiv dabei waren besonders die weiter gesteigerte Teamleistung und die erarbeiteten Vorteile der Offensivabteilung  -  negativ das mangelnde Durchsetzungs- und Abschlussvermögen sowie die Kopfballunterlegenheit. In der Abwehr und bei stehenden Bällen fehlt der kopfballstarke Palmiro Di Dio, im Abschluss der durchschlagskräftige und treffsichere Raffaele Perna. Das sind zwei offensichtliche Baustellen für das Trainerduo Di Dio und Ivan Palumbo.

 NK Pajde – Freienbach, Samstag, 8. September, 1800 Uhr, Steinli Möhlin