Vorschau: Kann Freienbach den optimalen Start fortsetzen?

bfuchs 25. August 2013 Kommentare deaktiviert

 

Von Willi Jaus

Freienbach und  Mels, der heutige Gegner auf dem Chrummen, begegneten sich in den beiden letzten Saisons ziemlich genau auf Augenhöhe. Gewannen die Höfner in der Spielzeit 2012/2013 sowohl das Heim- wie auch das Auswärtsspiel, so behielten ein Jahr zuvor die St. Galler beide Male die Oberhand. Fast unentschieden (13:12 für den FCF) fiel auch das Gesamtergebnis der vier trefferreichen Auseinandersetzungen aus. Dies sind jedoch statistische Werte und damit Vergangenheit. Jetzt stehen sich mehr oder weniger neu besetzte Teams gegenüber.

 

Erstes Spiel noch kein Gradmesser für den „neuen“ FC Mels

Der Start in Seuzach missriet den Sarganserländern klar, man verlor 0:3 und merkte der Mannschaft deutlich an, dass sie nach doch einigen Mutationen neu zusammen gestellt und die Vorbereitungszeit dem auch neuen Trainer Oliver Ofentausek noch nicht ausgereicht hat, schon ein homogenes, schlagkräftiges Team aufs Feld zu schicken. Dies umso mehr, als auch noch sechs Kaderspieler wegen Verletzungen und Abwesenheiten fehlten. Zudem hatte man es mit den Zürchern mit einem Gegner zu tun, der stark gestartet, in den drei bisherigen Spielen ungeschlagen geblieben ist und ein beeindruckendes Torverhältnis von 10:3 aufweist. Der FCF tut jedenfalls sicher gut daran, die Melser nicht an deren Erstvorstellung zu messen und nicht zu unterschätzen.

 

FCF-Sorgen: die Defensive und die Verletzten

Punktemässig, mit dem Maximum von sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen, ist Freienbach optimal in die neue Saison gestartet. Das dabei erzielte Torverhältnis von 7:4 zeugt dabei von der wieder gewonnenen Effizienz im Angriff, zeigt aber nach wie vor auch die Verwundbarkeit der Defensive auf. Das ist nicht neu, und es wird daran gearbeitet, die Abwehr zu (ver)stärken und zu stabi-lisieren. Leider fallen die dabei besonders wichtigen Stützen Lenherr und Schnyder (dieser noch längerfristig) verletzungsbedingt aus. Dazu musste in Kreuzlingen auch noch der zuverlässige Abwehrwert Kälin wegen einer Blessur genau so aus dem Spiel genommen werden wie Captain Ernst. Mit ihrem schon sprichwörtlich nie erlahmenden und überdurchschnittlichen Einsatz vermochte die Mannschaft die Verletzung-Handicaps recht gut zu kompensieren und, zugegebenermassen auch mit einigem Glück, beide bisherigen Spiele zu gewinnen. Gelingt ihr das bis zum gesunden Auftreten der bestmöglichen Formation weiterhin, wird sie an der Tabellenspitze auch längerfristig ein gewichtiges Wort mitreden können.

 

Freienbach – Mels, Mittwoch, 28. August, 2015 Uhr, Chrummen