Vorschau: Freienbach in der ungeliebten Favoritenrolle

admin 5. Mai 2018 Kommentare deaktiviert

von Willi Jaus (Text) und www.manusfotovideoart.ch (Archivfoto)

Gegen Winkeln SG, den nächsten Widersacher von Freienbach, sind die Höfner aufgrund der theoretischen, statistischen Voraussetzungen klarer Favorit. Dagegen spricht die Praxis, wonach sie dieser Rolle dann oft nicht gerecht werden und gegen den vermeintlich Schwächeren vor allem das Spiel nicht machen können.

Von Beginn weg am Tabellenende

Die St. Galler sind Tabellenletzter. Sie haben bisher mit 23 Toren am wenigsten getroffen, und die Defensive weist mit 53 Gegentreffern ebenfalls einen höchst ungenügenden Wert auf. Nur das verteidigungsschwächste Einsiedeln hat noch mehr Tore kassiert. Von bisher 20 Partien vermochten die Besucher gerade mal deren zwei zu gewinnen, zu Beginn der Saison gegen Neuling Buchs (1:0) und, doch überraschend, jüngst beim anderen Aufsteiger Dübendorf (5:3). Und dem in der Rückrunde stark aufgekommenen Bazenheid rangen sie, ebenfalls höchst beachtenswert, ein Unentschieden ab (1:1). Ob das jeweils die Ausnahme von der (negativen) Regel war oder aber eine positive Trendwende, könnte auch ihr Auftritt auf der Chrummen zeigen. Die Höfner jedenfalls sind vorgewarnt.

Mangelnde Chancenauswertung

Nach dem Auf und Ab seit Rückrundenbeginn zeigten sich die Höfner gegen Dübendorf mindestens eine lange Zeit von der guten Seite. Die Kombinationen gelangen, man spielte sich damit wiederholt in den gegnerischen Sechzehner, um dann aber die Torchancen zu vergeben. Trotz der erzielten drei Treffer war die Effizienz ungenügend und wäre noch fast ins Auge gegangen: Dem Spielverlauf nicht entsprechend hätte Dübendorf am Schluss fast noch ausgeglichen.

Freienbach – Winkeln SG, Sonntag, 6. Mai, 1430 Uhr, Chrummen