Vorschau: Freienbach im Rheintal Favorit

admin 1. April 2017 Kommentare deaktiviert

von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Natürlich ist Kreuzlingen ein sehr gutes, ambitioniertes Team und war ein entsprechend starker Gegner. Natürlich hat das Mittelfeld ohne zwei ausgewachsene, routinierte Strategen, den zu Lachen/Altendorf gezogenen Ocaña und den nach der langen Verletzungspause noch nur temporär oder nicht einsetzbaren Iseni noch nicht die alte Qualität. Und natürlich wurden die beiden Kanoniere Perna und Syla, die beide möglicherweise auch nicht ihren besten Tag hatten, nicht ausreichend bedient, waren vor allem die zu vielen hohen Bälle nach vorne das falsche Mittel. Dass es die sieben Nachspielminuten, den trotzigen Sturmlauf und auch Glück brauchte, um wenigstens noch einen Punkt zu holen und nicht gleich drei Zähler zu verlieren, wird von der Übungsleitung noch weiter zu analysieren sein. Wohl beträgt der Vorsprung auf die nächsten Verfolger (Kosova und Linth 04) immer noch sieben Zähler, ist aber mit der Dreipunkteregel keine Langzeitgarantie. Auch wird kein Spiel  - das 6:1 gegen Schaffhausen 2 endete mit einem eindeutig ein zu hoch ausgefallenen Resultat und hat getäuscht -  zu einem Selbstläufer, auch das nicht gegen den Tabellenletzten, den FC St. Margrethen.

Primäres Ziel: Vorerst Anschluss an die anderen Strich-Teams

Die Rheintaler haben von bisher 15 Spielen deren zwei (auf eigenem Platz) gewonnen, zwei unentschieden beendet und elf zum Teil happig verloren. Nach Turbulenzen mit Spielern  (ohne Aufenthalts-/Arbeitsbewilligung) musste das Kader allerdings zwangsläufig verändert werden, und es läuft in den letzten Spielen deshalb auch eine „andere“ Mannschaft auf. Diese bäumt sich offensichtlich gegen den drohenden Verbleib unter dem Strich auf, hat bereits das erste Spiel der Rückrunde zu Hause gegen das viel höher kotierte Frauenfeld siegreich gestaltet (2:1) und in Schaffhausen nur knapp (1:2) verloren. Und man wird auch dem Leader möglichst erfolgreich Paroli bieten wollen. Dies umsomehr, als man gegen in der Vergangenheit auf eigenem Platz gegen die Höfner immer gut ausgesehen hat, diese zudem in der Rheinau immer Mühe hatten.

St. Margrethen – Freienbach, Sonntag, 2. April, 1430 Uhr, Rheinau