Vorschau: Freienbach erneut vor schwierigem Gang

admin 1. April 2016 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Mit Frauenfeld und Freienbach treffen zwei Mannschaften aufeinander mit anfänglich gleichen ehrgeizigen Zielen, dann jedoch gegenläufiger Entwicklung und aktuell verschiedenen Voraussetzungen. Beide Teams hatten zu Meisterschaftsbeginn einen Spitzenplatz im Visier, begannen dann aber ausgesprochen schlecht und erholten sich unterschiedlich.  

Heimstark an die Spitze

Zwischenzeitlich mal auf den dreizehnten Tabellenrang abgerutscht, rückten die Thurgauer Hautstädter in der Folge kontinuierlich vor. Mit nach dem schwachen Start acht Vollerfolgen in elf Spielen, darunter besonders beachtlich in der Vorrunde gegen den damaligen Spitzenclub Uster und nun zu Beginn der Rückrunde gegen den Leader Seefeld ZH, stehen sie gegenwärtig an zweiter Stelle. Bei fünf Heimsiegen in Folge zeigten sie sich auf dem eigenen Platz absolut sattelfest, wobei ihr Spielertrainer Cerrone als Erfolgsgarant einerseits höchst erfahrener Patron in der Abwehr (als ihr stärkster Mannschaftsteil) und anderseits Schaltstation sowie Ausgangspunkt erfolgreicher Vorwärtsbewegungen war.

Dem FCF fehlen weiterhin Effizienz und deshalb Punkte

Während sich Frauenfeld nach vorne orientiert, wird Freienbach sich nach hinten absichern müssen, wenn es nicht bald gelingt, das Punktekonto wirksam zu äufnen. Der Abstand nach vorne ist aktuell schon grösser als der nach hinten. Dabei ist das Team individuell  mit Sicherheit besser als sein achter Rang. Während in den bisher drei Rückrundenbegegnungen auch das Glück  nicht auf Seiten der Höfner mitspielte, so fehlte es vor allem in den knapp verlorenen Partien gegen das Spitzenteam Seefeld ZH und den Dritten Kreuzlingen aber auch wieder am erfolgreichen Abschlussvermögen. Torchancen waren zwar da, Effizienz weiterhin nicht. In deren Verbesserung liegt auch der Schlüssel zur Bewältigung der weiterhin unbefriedigenden Situation.

Frauenfeld – Freienbach, Samstag, 2. April,  1600 Uhr, Kleine Allmend