Vorschau: Bisher miserable Rückrunde für Freienbach

bfuchs 8. Mai 2014 Kommentare deaktiviert

 

Von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Nur gerade mal vier Teams (Altstätten, SV Schaffhausen, St. Margrethen und Uster) haben bisher in der Rückrunde weniger Punkte eingespielt als die Höfner. Gäbe es eine Tabelle nur für die Rückrunde, der FCF befände sich darin gerade noch einen Rang vor dem Strich. Die samstägliche Reise an den Greifensee  - Uster ist der Gegner -  ist deshalb sicher keine Vergnügungsfahrt, sondern wird zu einem weiteren  (tabellen-)richtungsweisenden Prüfstein. Dies, nachdem man mittlerweilen bereits auf den vierten Rang abgerutscht ist. Linth 04, der übernächste Gegner ist bereits vorbei gezogen, Sirnach ist auf gleicher Höhe, Gossau sowie Frauenfeld (mit einem Spiel weniger) sind aufgerückt, und auch Kreuzlingen kann noch Ambitionen haben. Nach fünf Niederlagen en suite mit einem mehr als roten Torverhältnis von 2:14 darf man gespannt sein, ob die Höfner nochmals zum Erfolg zurück finden können oder ob gegenwärtig halt nicht mehr als diese vor allem im Vorwärtsgang saftlosen Nullpunkte-Vorstellungen drin liegen. 

Uster: heimstark und Unentschieden-Spezialist 

Die Zürcher Oberländer  haben bisher auch nicht besonders brilliert. In acht Rückrunden-Partien blieben sie lediglich einmal siegreich, haben dreimal unentschieden gespielt und wie Freienbach viermal  verloren. Mit  bisher in 21 Meisterschaftsspielen erzielten acht Unentschieden sind sie die Remis-Könige der Gruppe, in zehn Heimspielen haben sie nur einmal verloren. Mit Ausnahme von zwei Einheiten, welche Freienbach mehr erzielt hat, liegen sie  beim Torverhältnis gleichauf. Statistisch sind dabei beide Teams defensiv besser dran als mit ihrer mittelmässigen Offensive. Gegen die Höfner werden die Zürcher von ihrem (langjährigen erfolgreichen Freienbach-)Trainer Bruno Schyrr mit Sicherheit motiviert und bestens eingestellt an- und auftreten.

 

Höfner Aufbäumen gefordert

Weil in dieser Gruppe jeder jeden schlagen kann und alle Ersten regelmässig und überraschend  Federn lassen mussten, konnten sich die Höfner lange noch ganz vorne halten. Das hat sich jetzt aber geändert. Es ist zu hoffen, dass alle Akteure die Realität erkannt haben und sich mit vollem Einsatz dagegen wehren, weiter nach hinten gereicht zu werden und die Zielsetzung („Unter den ersten drei“) zu verfehlen. Als Prognose lassen die Ausgangslage und Voraussetzungen  am ehesten eine umkämpfte, unentschiedene Begegnung erwarten.

 

Uster – Freienbach, Samstag, 10. Mai, 1800 Uhr, Buchholz

Foto: José Meier im Zweikampf mit Uster’s Daniel Demasi im Hinspiel auf der Chrummen