Vorschau: Bewährungsprobe für den Leader Freienbach

admin 21. März 2017 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Nach dem geglückten Rückrunden-Auftaktspiel gegen Schaffhausen 2 haben die Höfner erneut ein Heimspiel  -  allerdings gegen einen Gast, den FC Kreuzlingen, von wahrscheinlich doch anderem Kaliber.

Weiterhin der Wiederaufstieg als Ziel

Die Thurgauer haben nach dem Abstieg das Ziel nie aus den Augen verloren, erneut in die erste Liga aufzusteigen. Mit mehreren Trainerwechseln und zahlenmässig rekordverdächtigen Neuzugängen, vielfach im zweistelligen Bereich, haben sie quantitativ jeweils mächtig zugelegt, qualitativ aber nicht Schritt gehalten und den Wiederaufstieg (noch) nicht wieder geschafft. Auch auf diese Rückrunde hin erscheinen in ihrem Kader wiederum elf neue Namen, die vorerst ein Aufholen in der Tabelle garantieren sollen. Lagen sie am Ende der Vorrunde noch an der siebten Stelle, so sind sie aktuell bereits Fünfter, wohl mit neun Punkten Rückstand auf die Höfner, aber gleichauf mit Kosova und nur noch ein (auf Rüti ZH) und zwei (Linth 04) Zähler hinter den anderen ambitionierten Teams. Ihre Vorrundenmannschaft hat von sieben Auswärtspartien vier zum Teil klar verloren und drei siegreich gestaltet (gegen Chur 97, Uzwil und Schaffhausen 2). Die „neue“ Rückrundenelf soll nun eine wesentlich bessere Bilanz anstreben. Den ersten bemerkenswerten Schritt dazu haben sie bereits getan: Am vergangenen Wochenende wurde das weiter verstärkte und ambitionierte Kosova mit 3:2 niedergerungen. Der FCF ist also genügend gewarnt.

Optimale Leistung gefordert

Die letztsonntägliche Partie gegen das damals zehntklassierte Schaffhausen 2 wurde zwar klar gewonnen. Das Resultat (6:1) wurden den gezeigten Stärkeverhältnissen aber nicht ganz gerecht, es fiel zu hoch aus. Wohl imponierten die Höfner mit ihrem für ihre bisherigen Verhältnisse geradezu vorbildlich disziplinierten Auftreten und ihrer Effizienz  -  die Besucher hielten aber in beiden Halbzeiten temporär gut dagegen, und es kam nie der Eindruck auf, dass neun Ränge die Kontrahenten trennen. Es bestand aber auch zu keiner Zeit die Gefahr, dass der nicht in Bestformation antretende Tabellenführer  - vom Stamm fehlten die verletzten Ernst und Matt, der kranke Perna und Hren, der wahrscheinlich während der ganzen Rückrunde auslandabwesend sein wird -  eine Punkteeinbusse in Kauf nehmen müsste. Trotzdem wird gegen die ehrgeizigen und bei den Begegnungen gegen Freienbach immer zusätzlich motivierten Thurgauer eine weitere Leistungssteigerung nötig sein, wenn man erfolgreich bestehen will.

Freienbach – Kreuzlingen, Sonntag, 26. März, 1430 Uhr, Chrummen