Vorschau: Beim Spitzenkampf verlieren verboten

admin 4. November 2017 Kommentare deaktiviert

von Willi Jaus

Wer die Meisterschaft wie die Höfner im zweiten Rang abschliesst, zudem mit nur einem Punkt Rückstand auf den Aufsteiger, darf sich unter normalen Umständen für die darauf folgende Spielzeit nur den Aufstieg als Ziel setzen. Dies erst recht, wenn die Abgänge mit den Neuzugängen qualitativ doch eher überkompensiert wurden. Diesem Ziel ist man bisher (noch?) nicht gerecht geworden, gibt es doch einen (fast) konstant erfolgreich aufspielenden Spielverderber.

Starker Tabellenführer

Linth 04 ist aktuell dank neun der Erstrundenniederlage folgenden Siegen und zuletzt einem Unentschieden mit noch drei Punkten Vorsprung auf Freienbach und sechs Zählern mehr als der ebenfalls zu den Aufstiegsaspiranten zählende FC Kreuzlingen Gruppenprimus. Das Team des Ex-NL-Spielers Roland Schwegler, in dessen Diensten auch die ehemaligen FCF-Spieler Filip Hren, Mario Schnyder und Yves Sanchez tätig sind, das auch erfolgreiche Auftritt im Schweizer Cup hinter sich hat, wird entsprechend selbstbewusst auf der Chrummen auftreten und seinen Vorsprung wahren wollen.

Punkte-Gleichstand möglich

Während beide Mannschaften beim FC Kreuzlingen mit je einem 1:2 den Kürzeren zogen, führten ihre Begegnungen gegen Schaffhausen 2 und Wil 1900 2 zu einer lange bestehenden Differenz von fünf Punkten. Die Höfner verloren überraschend in der Munotstadt und spielten zu Hause gegen die St. Galler lediglich unentschieden, die Glarner hingegen gewannen die beiden Begegnungen. Linth 04 büsste dann am letzten Wochenende gegen den Aufsteiger Dübendorf doch eher überraschend noch zwei Punkte ein, während sich der FCF in Frauenfeld deren drei erkämpfte. Je nach dem sonntäglichen Spielausgang liegt Freienbach im besten (Erfolgs-)Fall mit Linth 04 gleichauf (nach Punkten; nicht in der Tabelle, da hat man viel zu viele Strafpunkte), bei einem  Remis drei oder einer Niederlage schon sechs Zähler hinter seinem Widersacher, was doch schon eine mögliche Vorentscheidung im Aufstiegsrennen bedeuten könnte.  

Freienbach – Linth, Sonntag, 5. November, 1430 Uhr, Chrummen