Vorschau: Alte Bekannte bei Uster gegen Freienbach

admin 11. April 2015 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Man kennt sich gut: seit dem Aufstieg der Zürcher Oberländer misst man sich stets in der gleichen Gruppe, und ihr Trainer Bruno Schyrr war lange Jahre sehr erfolgreicher Übungsleiter der Höfner.

Glänzender Saison- und guter Rückrunden-Start

Der FC Uster ist mit drei Siegen und einem Unentschieden ausgezeichnet in die Saison 2014/2015 gestartet. Das Gefühl der Niederlage lernte er erst in der fünften Runde, in Freienbach, kennen. Auch wenn die Sache am Ende mit dem 0:3 für die Höfner klar schien, so war Uster lange Zeit ein weitgehend ebenbürtiger Gegner und fiel die endgültige Entscheidung erst in der Schlussminute. Diesem Ustermer Tiefschlag folgte dann eine Serie von Niederlagen, bevor man auch wieder zum Siegen zurückkehrte. Die Rückrunde wurde nun mit zwei Siegen (gegen Chur 97 und in Amriswil, einem Unentschieden gegen Wil 1900 2 und einer Niederlage bei Linth 04) positiv begonnen, was die Zürcher Oberländer in der Tabelle bereits um drei Ränge vorrücken liess (aktuell Sechste). Gemäss Statistik scheinen sie in der Defensive stärker zu sein als in der Vorwärtsbewegung und Effizienz.                                                                          

 

Eher unentschiedene Voraussetzungen

Nach dem misslungenen Rückrunden-Auftakt (deutliche Niederlage beim äusserst starken und mittlerweilen Leader gewordenen Kosova und doch unerwartet mit der Heimschlappe gegen Widnau sowie dem Punkteverlust in Mels) traten die Höfner gegen Sirnach wieder klar verbessert auf und siegten diskussionslos. Es gilt nun, auf dieser Form aufzubauen und möglichst weiter fleissig Punkte zu sammeln, will man an der Spitze dran bleiben und bis zum Meisterschaftsende um den Gruppenmeister-Titel mitspielen zu können. Auch wenn sie noch klar vor den Zürcher Oberländern liegen, treten die Höfner keinesfalls als erklärte Favoriten an. Ihre Auftritte waren bis anhin noch nicht durchgehend kompakt und stilsicher genug, und auch ihr lange bester Mannschaftsteil, die Defensive, vermochte nicht durchgehend zu überzeugen. Und der Gegner verspürt am Greifensee Aufwind und hat Heimvorteil.

Uster – Freienbach, Sonntag, 12. April, 1400 Uhr, Buchholz