Vorschau: Als (noch) Zweiter gegen den Ersten

bfuchs 21. Mai 2014 Kommentare deaktiviert

 

Von Willi Jaus(Text) und Bruno Füchslin (Archivfoto)

Noch können in dieser Gruppe theoretisch ein halbes Dutzend Mannschaften den ersten Tabellenplatz erreichen und damit aufsteigen. Weil praktisch laufend jeder jeden schlagen konnte, hat sich noch kein Team entscheidend abgesetzt. Von Anfang ganz vorne dabei, abwechselnd auf der ersten und zweiten Position, war der nächste Gegner der Höfner, Seuzach.

Offensiv und defensiv gleich starker Spitzenreiter

Lange Zeit souverän an der Spitze, nach acht Siegen und zwei Unentschieden, rutschten die Zürcher kurz vor Ende der Hinrunde auf Platz zwei ab. Dies nach der ersten Niederlage (1:3 in Freienbach) und zwei darauf folgenden Unentschieden zum Abschluss. Trotzdem die Rückrunde bisher weniger erfolgreich verlief  - es gab u.a. drei Nuller und zwei Remis -, sind sie auch wegen der Punktverluste  ihrer schärfsten Widersacher trotzdem wieder Tabellenführer und haben gute Chancen, dies auch bleiben zu können. Sie sind sehr ausgeglichen besetzt, verfügen statistisch sowohl über den zweitbesten Angriff als auch die zweitbeste Verteidigung.

 

Mögliche Vorentscheidung für den Gruppensieg

Nach einer doch negativen Zwischen-Durststrecke mit vier (Meisterschafts-)Niederlagen nacheinander scheinen sich  die Höfner aufgefangen zu haben. Nach dem Auswärtssieg in Uster gelang ihnen der doch eher überraschende Sieg gegen das in letzter Zeit sehr erfolgreiche Linth 04. Damit sind sie nun wieder Gruppenzweiter und treten damit in Seuzach als dessen direkter Herausforderer an. Für die Zürcher spricht die bisher deutlich bessere Trefferquote (+12), defensiv sind die beiden Teams in der Statistik gleichwertig.  Eine Chance für Freienbach kann darin gesehen werden, dass Seuzach in fünf Rückrundenpartien zu Hause nur einmal siegen konnte und  zweimal verlor (gegen Amriswil 0:1 und gegen Linth 04 gar 0:4). Gewinnt Seuzach, kann es sich vielleicht vorentscheidend absetzen  -  siegt Freienbach, hat es die Möglichkeit, bei seinem Restprogramm (gegen die Tabellenletzten Altstätten zu Hause und St. Margrethen auswärts) an der Spitze bleiben zu können.

 

Seuzach – Freienbach, Samstag, 24. Mai, 1700 Uhr, Rolli