Knapper, aber verdienter FCF-Sieg

admin 30. April 2018 Kommentare deaktiviert

von Willi Jaus (Text) und www.manusfotovideoart.ch (Fotos/Video)

Die Höfner gewannen ein Spiel noch knapp, nachdem sie die längste Zeit dominierten und am Ende wegen der fehlenden Effizienz doch noch fast den Ausgleich entgegen nehmen mussten.

Zeigte Freienbach in den letzten Partien vereinzelt das gewinnbringende Sonntags-, gefolgt dann wieder vom biederen Werktagsgesicht, so sah man in der Begegnung gegen Dübendorf weder das eine noch andere. Nach längeren Phasen mit spielerischer und ballsicherer Überlegenheit leisteten sie sich wieder etliche Ballverluste und vergaben eine Anzahl bester Chancen.

Dabic verhindert Ausgleich

Eine in etwa ausgeglichene und ereignislose Startviertelstunde sollte dann innerhalb vier Minuten Fahrt aufnehmen. Zuerst schoss Perna, von Gavric in die Tiefe lanciert, die Höfner in Führung. Praktisch mit dem Gegenstoss glich Hoti gegen die noch nicht wieder genügend organisierten Gastgeber mit seinem 16 Meter-Flachschuss aus. Und nur zwei Zeigerumdrehungen später war es erneut Perna, der, von Hoxhaj eingesetzt, die Höfner Führung zurück eroberte. Freienbach gelangen nun die Kombinationen, konnte dadurch Druck machen und Meter gewinnen. Trotz dieser Überlegenheit mussten es die Höfner ihrem Goalie Dabic danken, dass die Zürcher nicht wieder ausgleichen konnten. So rettete er reaktionsschnell gegen Mariajonic und provozierte dann auch das Glück des Tüchtigen, als ein Schuss von eben diesem Mittelstürmer lediglich an den Pfosten prallte.

Freienbach mit Vorteilen, aber ineffizient

Bei einem Vorteil von gut 8:3 in der Vorwärtsbewegung und 9:3 Schüssen waren die Höfner in dieser nun weniger intensiven Hälfte zwei noch dominanter. Nach der Resultaterhöhung durch Museshabanaj, nach Vorarbeit von Maurer, und dem Anschlusstreffer durch Marjanovic (nach Abpraller von Dabic und nach der Überlegenheit der Höfner doch eher überraschend) war es dann endgültig eine Halbzeit der verpassten Gelegenheiten. So beklagten die Einheimischen einen Pfostenschuss durch Gavric, eine Rettungstat des Dübendorfer Jäggli auf der Torlinie und das Auslassen noch und noch hochprozentiger Torchancen, wobei sich auch der beste Dübendorfer, Torsteher Ursprung, dabei mehrfach auszeichnete. Die Zürcher ihrerseits verpassten bei einem ihrer höchst  seltenen Konter wieder durch Marjanovic sogar noch den Ausgleich. Dieser hätte dem Spielverlauf allerdings nicht entsprochen.

Freienbach – Dübendorf 3:2 (2:1).

Tore: 25. Perna 1:0. 27. Hoti 1:1. 29. Perna 2:1. 49. Museshabanaj 3:1. 73. Marjanovic 3:2.  
Chrummen. 152 Zuschauer. SR: Tiago Pinto.
Freienbach: Dabic; Constancio, Ribeiro, Desole, Maurer; Egger (26. Hoxhaj, 86. Prskalo), Iseni;  Döttling (68. Ruckstuhl), Gavric, Perna.
Dübendorf: Ursprung; Jäggli, Lienhard, Hediger (60. Pergolis), Nef (44. Cellana), Marjanovic, Hoti, Angliker, Nielsen, Blantas, Schuler.
Bemerkungen: Freienbach ohne Straub (verletzt), Bankovic, Di Dio und Stumpo (alle gesperrt) sowie Varela (abwesend).  Verwarnungen: 41. Museshabanaj (Foul). 55. Gavric (Foul). 59. Cellana (Foul). 87. Ribeiro (Spielverzögerung).