Frauen- und B-Juniorinnenteam im Trainingslager am Gardasee

bfuchs 11. März 2014 Kommentare deaktiviert

Von Alex Kranzdorf (Juniorinnen B)
Das Frauen- und B-Juniorinnenteam waren gemeinsam vom 06.03. – 09.03.2014 in Villafranca bei Verona im Trainingslager. Bei frühlingshaften Temperatuten von bis zu 17 Grad fanden wir im Hotel Antares traumhafte Trainingsbedingungen mit sieben hoteleigenen Rasenplätzen vor.

Trainiert wurde zweimal täglich. Während des Aufenthaltes wurde auch je Team ein Vorbereitungsspiel ausgetragen. Dabei spielte das Frauenteam gegen die deutsche Frauenmannschaft vom FC Kochelsee leistungsgerecht 1:1, wobei man zur Halbzeit verdientermassen durch ein Kopfballtor von Stefanie Hösli in Führung lag. Aufgrund von vielen Spielerwechsel kam es im zweiten Spielabschnitt ein wenig zu einem Leistungseinbruch, den die nun immer stärker werdenden Deutschen zum Ausgleich nutzen konnten. Zum Spielende hatten dann beide Mannschaften noch je eine Chance zum Siegtreffer.

Die B-Juniorinnen spielten gegen die Nachwuchsmannschaft des einheimischen Serie B Teams von CF Mozzecane, wobei wir zum ersten Mal ein Grossfeldmatch 11-11 bestritten haben. Trotz dieser Premiere gegen die kampfstarken Italienerinnen, die nur auf Grossfeld spielten, hielten wir anfangs lange das Spiel offen. Nach einem frühen 0:1, erzeilte Svenja Nydegger postwendend den Ausgleich. Mitte der ersten Halbzeit zogen die Einheimischen durch 2 Abwehrfehler auf 3:1 davon, wobei dies nicht dem Spielverlauf entsprach, da beide Teams gleichwertig waren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der CF Mozzecane nach einem erneuten Abwehrfehler auf 4:1. Wer nun dachte , dass unsere Mädels eine deutliche Niederlage einstecken musste, sah sich getäuscht. Denn nach diesem Gegentreffer spielte fast nur noch die B-Juniorinnen des FCF.  Folgerichtig folgten die Anschlusstreffer von  Anna Bingisser und Svenja Nydegger mit ihrem zweiten Treffer. In den letzten Minuten haben wir leider noch zwei klare Torchancen zum verdienten Ausgleich vergeben. Trotz dieser 3:4 Niederlage zeigten unsere Mädels eine klasse Leistung, die von anderen anwesenden Herrenteams mit Standing Ovations verabschiedet haben.

 

Von Claudia Arnold (Frauen)

Nachdem sich alle von der Fasnacht ausgeruht hatten, fuhren wir am frühen Donnerstagmorgen, 6.3.14, mit dem Car nach Villafranca am Gardasee in unser Trainingslager.  Mit dabei waren 17 Spielerinnen vom Frauenteam und 11 B-Juniorinnen plus Trainer.

Nach einer rund siebenstündigen Fahrt und vielen Abkürzungen (oder auch nicht) kamen wir kurz vor dem Mittag bei unserem Hotel an. Bevor wir die Zimmer beziehen konnten,  erkundeten wir das Gelände mit sieben Trainingsplätzen, SPA-Bereich und Hotelbar. Nach dem Mittagessen, bei welchem es immer zuerst zwei verschiedene Arten von Teigwaren serviert gab und nachher das Gemüsebuffet  eröffnet wurde, startete auch schon unsere erste Trainingseinheit. Viele waren noch etwas k.o. von der langen Fahrt und sichtlich erfreut darüber, dass Toni Erbarmen mit uns hatte und „nur“ ein  spielerisches Turnier durchführte.  Am zweiten Tag hingegen ging es schon vor dem Mittagessen los und kurze Zeit später fand am Nachmittag schon die nächste Einheit statt, bevor es am Abend in den Ausgang ging.  Am Samstagnachmittag fand das Freundschaftsspiel gegen die Frauen vom FC Kochelsee – Schlehdorf statt, welche im selben Hotel logierten. Ganz und gar nicht müde von den ungewohnt vielen Trainingseinheiten, lief der Ball sehr schnell und das Spiel war kämpferisch intensiv.  In der ersten Halbzeit hatten wir einige gute Möglichkeiten, jedoch wurde nur ein Kopfball im gegnerischen Tor versenkt. Nach der Pause wurde das Tempo etwas zurückgeschraubt und die körperlich überlegenen Gegnerinnen kamen zu einigen Angriffen,  bei einem landete dann auch der Ball unglücklicherweise (Eigentor) in unserem Netz. Trotz so vielen (oder eher lauten) Fans wie noch nie bei einem Match, kamen wir nicht über ein 1:1 hinweg. Der Ausklang des Trainingslagers fand dann am Samstagabend in der Hotelbar bei Billard, Kartenspiel und einem guten Drink statt, bevor es am Sonntagmorgen auf den Nachhauseweg ging.

Rückblickend waren es vier lustige, sonnige und vor allem „teigwarige“ Tage, die wir ohne Evas Italienischkenntnisse sicher nicht so problemlos hätten durchführen können.