Rückrundenstart gegen den souveränen Leader

admin 28. Februar 2016 Kommentare deaktiviert

Von Willi Jaus (Text) und Bruno Füchslin (Bild)

 

Die Höfner haben in den sechs Testspielen als Vorbereitung für die Rückrunde noch nicht voll überzeugt. Taten dies die nach den weiteren Abgängen nötig gewordenen Neuzuzüge von Anfang an recht überzeugend und scheinen diese den neuerlichen Aderlass erfolgreich kompensieren zu können, so fielen die mannschaftlichen Leistungen in der Defensive und Offensive doch noch unterschiedlich aus. Während jene mit durchschnittlich nur einem erhaltenen Tor gegen renommierte Gegner (darunter die beiden Erstligisten Seuzach und United ZH) und teilweise in Unterzahl einen Spitzenwert erzielte, schien die Angriffsabteilung einerseits in drei Begegnungen mit 16 Mouchen nun erfolgreich zu reüssieren. Anderseits verfiel man in den drei anderen Begegnungen (gegen die ligagleichen Ibach und Red Star sowie den Zweitligisten Wädenswil) mit total nur einem Tor temporär (?) wieder ins alte ineffiziente Muster.

 

Bereit für die Aufholjagd?

Beim happigen Startprogramm gegen vorwiegend Ranglisten-Spitzenclubs sind von Anfang an nicht nur gute Einzelspieler, sondern  – im Gegensatz zu diesbezüglich zuviel nicht befriedigenden  Auftritten in der Vorrunde -  ist eine homogene, in allen Linien ausgewogene Mannschaft gefordert. Ein besonders positives Beispiel dafür ist der stilsichere Leader Seefeld ZH, bei dem die Höfner für das Rückrunden-Startspiel zu Besuch sind. Die Zürcher schossen am zweitmeisten Tore (nur das extrem offensiv ausgerichtete Rüti traf mehr) und kassierten auch am zweitwenigsten Gegentreffer (nach dem defensiv besonders starken Uster).  Dieser erste Ernstfallauftritt in Zürich wird ein speziell starker Gradmesser sein und aufzeigen, wie nachhaltig die Hausaufgaben hinten sowie vor allem vorne gemacht worden sind. Und ob dieses zwangsläufig erneut umgebaute Höfner Team ab Beginn erfolgreich zur Aufholjagd in der Tabelle ansetzen kann.

Seefeld ZH – Freienbach, Samstag, 5. März,  1800 Uhr, Heerenschürli