FCF-Family-Day: Gespielt, gedribbelt und gerannt

bfuchs 25. Mai 2014 Kommentare deaktiviert

 

Auch der zweite Familientag des FC Freienbach sah fast eine Invasion auf die Sportanlage Chrummen. An die 700 Personen – Aktive, Junioren, Funktionäre, Trainer, Freunde, Zuschauer Sponsoren und Gönner – fanden sich zu Spiel, Spass und Konversation ein.

Von Bruno Füchslin

Der zweite FC-Freienbach-Familientag liess am Samstagmorgen wetterbedingt nichts Gutes erahnen. «Nicht schon wieder» dürften die Verantwortlichen gedacht haben, als es – wie im Vorjahr an  demselben Anlass – bitterkalt war. Aber die Sorge war unbegründet: Gegen Mittag gabs ein «au revoir» der Wolkendecke, und einem Nachmittag voller Spiel und Spass stand nichts mehr im Weg.

Die musikalischen Einlagen stammten von jungen Musikern: Sowohl die Princetones, die Upgrade wie die Hauptband Night Prowler liessen ihr schlummerndes Potenzial erahnen. «Weiter an Mikrophon und Saiten dran bleiben» liess sich den Talenten mit auf den Weg geben.

Beim Balljonglieren, Toreschiessen, Geschwindigkeits-Knallen und weiteren Aktivitäten konnten sich die Kinder und Jugendlichen austoben. In den frühen Abendstunden gaben die vereinseigenen Cheerleaders eine nächste Kostprobe ihres Mal für Mal besseren und konzentrierteren Könnens. Den sportlichen Abschluss bildete der Sponsorenlauf, ehe beim auf Grossleinwand übertragenen Champions-League-Finals Real gegen Atlético Madrid da und dort noch die Nerven beansprucht wurden. 

«Tolggen« im Reinheft

Wenns dennoch einen dicken «Tolggen» im Familientag-Reinheft gab, dann diesen: Mehrere Teams (die erste Mannschaft infolge Spiel in Seuzach begründet abwesend) erschienen lückenhaft bis grad gar nicht. Verpasst haben all diese – zum Beispiel – den Total-Einsatz der FCF-Jüngsten am Sponsorenlauf: Wer jemals die Schmerzen des «Siitestächers» erlebt hat, weiss, dass man so ab und zu leiden muss, um etwas zu erreichen. Wenn einzelne Kinder Tränen vergiessen, um beim FCF dabei zu sein und ihren Beitrag zum Gesamten zu leisten, sollte dies den unentschuldigt Abwesenden «eis as Schiibei» bedeuten. Die Kleinsten als Vorbild? Da stimmt wohl grundlegend etwas nicht …