«Fairplay soll Markenzeichen sein»

bfuchs 25. August 2012 Kommentare deaktiviert

Von Bruno Füchslin (Text und Bilder)

Der Generalversammlung des FC Freienbach wohnten am Freitagabend des 24. August über 130 Vereinsmitglieder bei. Sie wurde erstmals in der Mensa der Kantonsschule Pfäffikon abgehalten.

Der Fussballclub Freienbach unterhält diese Saison 24 Mannschaften. Wer je in einem Verein von auch nur annähernder Grösse mitgewirkt hat, weiss, was da hinter und neben der Spielfeld-Kulisse gearbeitet werden muss, dass der Ball dort, wo er soll, wortwörtlich rund läuft.

Präsident Benjamin Fuchs wusste in seinem Jahresbericht fast nur Positives zu resümieren. Diverse Mannschaften klassierten sich in der zu behandelnden beziehungsweise abzuschliessenden Saison 2011/12 in vorder(st)en Tabellenpositionen. Aber Fuchs ging nicht allein auf die sportliche Bilanz ein. Vielmehr wies er darauf hin, dass der Verein sowohl für den Breitensport wie für die Spitze des Amateurfussballs da sei und diese Maxime auch weiterhin so handhaben wolle.

Des Vorsitzenden  Aussage, dass «Fairplay ein Markenzeichen des FC Freienbach» sein soll, hatte gute Gründe. Letztsaisonale nationale wie regionale Auszeichnungen, dazu Anerkennung von Sponsoren und der Gemeinde bewogen den Vorsitzenden, in exakt dieser Richtung weiter Zeichen zu setzen. Dass Fairplay und gleichzeitig Erfolg haben keine sich gegenseitig ausschliessende Charaktere sind, beweisen gute Mannschaften und Vereine immer wieder.

Kasse mit positivem Abschluss

Kassier Peter Roos konnte erstmals seit drei Jahren wieder eine schwarze Zahl ausweisen; der Abschluss wies knapp 3000 Franken Plus aus. Markant dazu beigetragen hat das Abschneiden im Schweizer Cup; hier resultierte aus allen Pokaleinsätzen, inklusive dem Heimspiel gegen die Young Boys, ein Überschuss von rund 30‘000 Franken.

Die Wahlen passierten wie alle andern Sachgeschäfte ohne Gegenstimme. Vorstandsleute wurden punktuell für weitere Amtsdauern bestätigt. Der Mitgliederbestand stellte gegenüber dem Vorjahr ein Konstante dar; aktuell sind knapp über 500 Personen FCF-Mitglieder. Vizepräsident Heini Braschler kündigte für die traditionellen FCF-Turniere «Überraschungen» an.

Viel Applaus setzte es in Traktandum zehn ab; einige verdienstvolle Mitglieder wurden geehrt. Den Mannschaftspokal holten sich die Junioren B mit Trainer Leroy Cormey ab (Aufstieg in die und Klassenerhalt in der Coca-Cola-Junior-League), und der Einzelpokal ging an den jahrelangen Platzspeaker Bruno Steiner.