A-Junioren – Pflichtsieg nach durchzogenem Auftritt

bfuchs 17. Oktober 2013 Kommentare deaktiviert

 

Von Dario Dietsche

Am Sonntagnachmittag reiste die Promotionséquipe nach Unterstrass zum Tabellenvorletzten. Erwartungsgemäss holten sich die Höfner die drei Punkte, doch sie machten sich beim mühsamen 6 zu 3- Erfolg das Leben selber schwer.

 

Bei strahlendem Sonnenschein drückten die Jungs der Partie gleich zu Beginn den Stempel auf und stellten die Machtverhältnisse klar. Nach 15 Minuten hatte das Leder bereits zum dritten Mal im heimischen Netz gezappelt und drei Mal war es Denis Widler, der sich als Torschütze feiern lassen durfte. Kurz nach Anpfiff profitierte er mit kluger Antizipation von einem Abwehrlapsus der verunsicherten und technisch nicht gerade hochkarätigen Hintermannschaft der Gastgeber, danach wurde die Flügelrakete zwei Mal in die Tiefe lanciert, woraus dank fleissig trainierter Präzision im Abschluss eine komfortable 3 zu 0-Führung resultierte. Nach dem lupenreinen Hattrick schien die Sache bereits gegessen zu sein, doch die Titelkandidaten stellten sich beinahe selbst ein Bein.

Die Sache mit dem Schiedsrichter…

Nachdem das Zürcher Heimteam zwischenzeitlich das 1:3 erzielen konnte, erhöhte Schürmann in seiner mittlerweile berüchtigten Abstaubermanier zum 1:4. Über das spielerisch Gebotene brauchte sich niemand aufzuregen. Über die Leistung des Schiedsrichters regten sich hingegen unnötigerweise die Meisten der Anwesenden auf. Zugegebenermassen hatte der abwesend wirkende Schiedsrichter das Geschehen in keiner Art und Weise im Griff und übersah so ziemlich alles, was es zu übersehen gab. Die Reaktion der Höfner war allerdings völlig fehl am Platz. Bei einer solchen Überlegenheit sollte man als intelligentes Leaderteam über Fehlentscheide schmunzeln können und keines Falls Energien in Angelegenheiten mit dem Unparteiischen verschwenden. Genau dies taten die Jungs jedoch und zerstörten ihren Spielfluss damit selbst. Den negativen Höhepunkt des unnötigen Reklamierens setzte Dietsche, der sich nach einem ironischen Kommentar die gelbe Karte abholte und sein Team somit, zur verständlichen Empörung der Trainer, auf Platz und Papier schwächte.

Blick nach vorne gerichtet

Nach dem Seitenwechsel fehlte bei den Gästen offensichtlich die Freude am Spiel, was sich drastisch auf die spielerische Qualität auswirkte. Man war unzufrieden mit dem eigenen Verhalten, produzierte immer mehr Eigenfehler und agierte nicht mehr als Einheit. Den beherzt kämpfenden Gastgebern gelangen prompt zwei Tore nach Unentschlossenheiten im Abwehrverhalten auf Standards. Der eingewechselte Kurtishaj liess mit seinen beiden sehenswerten Treffern jedoch jegliche Hoffnung auf eine Wende in der Partie im Keim ersticken und setzte den Schlusspunkt auf eine insgesamt verkorkste Partie. Für die Jungs gilt es nun, wieder eine seriöse und fokussierte Einstellung an den Platz zu legen, denn bereits am nächsten Sonntag wartet mit dem FC Thalwil ein harter Brocken im Meisterkampf.

 

Nächstes Spiel: Sonntag, 20. Oktober, 16.00 Uhr, Chrummen: FC Freienbach -FC Thalwil.