A-Junioren – Neun Punkte bis zur Meisterklasse

bfuchs 21. Oktober 2013 Kommentare deaktiviert

 

Die A-Junioren besiegten am Wochenende den FC Thalwil mit 5 zu 2. Damit verbleiben die Jungs drei Runden vor Schluss punktgleich mit Wettswil-Bonstetten an der Tabellenspitze. Die direkte Begegnung steht noch aus…

 

Von Dario Dietsche

 

Es war keine spielerische Glanzleistung, welche die Höfner am Sonntag an den Tag legten. Das Spiel auf dem verhältnismässig kleinen Kunstrasen war nicht von Ballstafetten, sondern von Befreiungsschlägen geprägt. Die obersten Gebote in solch physisch intensiven Angelegenheiten sind zweifelsohne höchste defensive Konzentration und Effizienz im Abschluss. Dank diesen beiden Schlüsselelementen gewannen die Freienbächler schlussendlich souverän, ohne die Partie spielerisch dominiert zu haben.

 

Die dreifachen Kurtishajs

 

Das engagierte Heimteam profitierte schon früh von der körperlich nicht einwandfreien Verfassung des Thalwiler Schlussmannes. Lüthi’s geplanter Flankenball schwebte solange in der Luft, bis er schliesslich als  Lob über den in Sachen Sprungkraft eingeschränkten Torwart ins Tor flog. Danach war es der torhungrige Arbnor Kurtishaj, der mit seinem Doppelpack die Marschrichtung vorgab; ein satter und technisch perfekter Volley aus 25 Metern, sowie ein abgeklärter Schlenzer im Strafraum sorgten nach 50 Minuten für das 3:1 Zwischenresultat. Zuvor hatten die Zürcher Gäste mit einem Freistoss den Anschluss geschafft.  Mit dieser soliden Basis konnten sich die Höfner aufs Kontern konzentrieren, was sie mit erfolgreichen Zivaljic-Dietsche- und Kunz-Kurtishaj-Kombinationen auch erfolgreich umsetzen konnten. Beim letzten Treffer war es nicht mehr Arbnor, sondern sein Cousin Artan, der den familieninternen Hattrick komplettierte. Der zweite Treffer der Gäste zum Schluss per Foulelfmeter war eine unbedeutende Randnotiz.

 

Lob an Hintermannschaft

 

Die Basis zur bislang äusserst erfolgreich verlaufenden  Meisterschaft lag auch dieses Mal im stabilen Gerüst der Defensivabteilung. Die ungeschlagene Promotionséquipe darf auf eine körperlich und technisch überdurchschnittlich beschlagene 4-er-Kette bauen, die von den Hauptakteuren Steffen und Lüthi immer besser dirigiert wird. In Kombination mit dem herausragenden Raimann zwischen den Pfosten und dem bissigen 6-er Murseli als Stabilisator im Mittelfeld verfügt das Team stets über die durch die Trainer Cormey und Studer so hochgepriesene Ordnung im Defensivbereich.

 

Mit diesem Fundament packen die Jungs nun die Mission „Aufstieg“ an. Am nächsten Wochenende geht es nach Wädenswil, bevor eine Woche darauf der grosse Knüller Freienbach-Wettswil auf der Chrummen steigt. Die höchstmotivierten Jungs haben den Meisterschaftsgewinn in ihren Händen und werden alles daran setzen, gegen Wädenswil den nächsten grossen Schritt zu machen. Allez les gars!